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Surfurlaub in Moliets mit Pure Surfcamps

Werbung// Dieses Jahr im Juli habe ich mir einen langersehnten Traum erfüllt! Ich wollte schon immer einmal Surfen lernen. Ich fahre schon seit 10 Jahren Longboard, seit 6 Jahren Snowboard und kiten kann ich auch etwas 😉 Da fehlte nur noch das richtige surfen. 

Der Beginn:

Deshalb habe ich mich auf die Suche gemacht, wo man als Anfänger gut surfen lernen kann. Schnell bin ich auf Portugal oder Frankreich gekommen. Ich habe mich für das Pure Surfcamp in Moliets in Frankreich entschieden, da der Strand einfach traumhaft ist und das einer der beliebtesten Surfspots überhaupt ist. 

Jedes Surfcamp hat so seine Besonderheiten und natürlich gibt es diese auch bei Pure Surfcamps. Die Surfcamps von Pure sind zum größten Teil deutschsprachig, es werden günstige Ausflüge angeboten und das Essen ist auch inklusive. Was mir vor allem wichtig war, dass es kleine Surfgruppen gibt. Bei Pure nehmen maximal 8 Leute pro Surfstunde teil – aber dazu später mehr 🙂

Die Anreise:

Mein Freund Pascal und ich waren etwas spät dran mit den Flügen, weshalb wir am Ende über München nach Toulouse fliegen mussten. Von Toulouse aus ging es dann 320km mit dem Auto nach Moliets-et-Maa. Die Autofahrt dauerte so um die 3,5 Stunden. Es war für uns beide sehr aufregend, da wir vorher noch nie einen Mietwagen im Urlaub hatten bzw. auch noch nie in Frankreich Auto gefahren sind. In Frankreich gibt es übrigens viele Mautstraßen – auf unserer Strecke alleine 2 Stück. Falls ihr auch per Eigenanreise zum Camp fahren wollt und das vielleicht mit dem eigenen Auto von Deutschland aus, dann habt im Hinterkopf, dass das auch etwas teurer werden kann. Wir haben von Leuten gehört, die teilweise 80€ bezahlt haben für einen Fahrt runter nach Südfrankreich. Zudem hier ein wichtiger Hinweis: wenn ihr die Adresse im Navi eingebt, dann gelangt ihr auf einen gesicherten Campingplatz. Hier müsst ihr vorne an der Rezeption für das Parken bezahlen und erst dann könnt ihr rauffahren. Die Rezeption erklärt euch dann auch, wo genau das Pure Surfcamp ist, denn es gibt keine Schilder und ca. 10 weitere Surfcamp auf dem Campingplatz 🙂

Pure Surfcamps bietet aber auch eine geplante Anreise an. Dies ist vor allem etwas, für die Jüngeren im Camp 🙂

Das Ankommen:

Dadurch, dass wir selbst angereist sind und auch erst relativ spät ankamen (so gegen 18 Uhr), hatten wir die Begrüßung und Einweisung leider verpasst. Wir haben dann einfach einen Mitarbeiter gefragt, wo wir hin müssen, wo unsere Schlafplatz ist und wie es nun weiter geht. Uns wurden dann unser Mobile Home gezeigt. Das Mobile Home ist so eine Art Tiny House. Dies teilt man sich mit anderen Leuten. Wir hatten ein vierer Mobile Home, aber es gibt auch welche für 6 Personen. Anfangs waren wir alleine im Mobile Home bis unser Mitbewohner dazu kam. Er ist mit seinen anderen Mitbewohnern nicht klargekommen, weshalb wir ihn dann „aufgenommen“ haben. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man im Pure Surfcamps in Moliets wohnen kann. Die erste Möglichkeit ist, dass man in schon aufgebaute Zelte einzieht. Das sind dann ganz normale Zelte, die man so kennt. Dann eine Stufe höher gibt es die Komfortzelte. Diese teilt man sich auch mit jemand anderen und es gibt Einzelbetten und Strom. Der Boden ist bei diesen Zelten mit Holz ausgelegt. Wenn ihr lieber einzeln schlafen wollt, dann gibt es kleine Hütten, in denen man wohnen kann. In denen gibt es eine Matratze und man in den Hütten fast aufrecht stehen. Die höchste Komfortzone ist das Mobile Home. Hier gibt es eine eigene Dusche, eine eigene Toilette und eine Küche mit Waschbecken und Kühlschrank. Wir hatten auch den Luxus, dass wir das Doppelbett und ein eigenes Zimmer bekommen hatten. Unser Zimmernachbar hatte auch ein eigenes Zimmer, jedoch mit zwei Einzelbetten. Wir hatten zudem noch ein Sofa, ein Küchentisch und eine tolle Terrasse mit einem Tisch und ein paar Stühlen. Es ist also sozusagen die Luxusversions von den angeboten Schlafplätzen. Gerade wenn man mit seinem Partner oder mit einer Gruppe von Freunden, dann ist so ein Mobile Home genau das richtige, damit man auch mal Zeit für sich hat. 

Nachdem wir uns im Mobile Home umgeschaut haben und die ersten Sachen sind wir rüber zum großen Zelt. Hier wird immer gegessen und alle wichtigen Sachen besprochen. An dem Abend hat sich das ganze Team noch vorgestellt, wir haben unsere Bändchen bekommen und die Mitteilung, wann wir morgen wo sein müssen zum surfen. Danach ging es für uns nur noch ins Bett, da wir ja morgens um 4 Uhr aufstehen mussten, um den Flieger zu bekommen. 

Der Tagesablauf:

Unsere erste Nacht war relativ ruhig und angenehm. Wir sind dann um 8 Uhr aufgestanden, weil es immer um 9 Uhr Frühstück gibt. Wir hatten die Wahl uns Essen abzuholen und das alleine auf der Terrasse zu essen oder mit all den anderen unter dem großen Sonnensegel. Es gibt in Moliets Baguette-Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade und Müsli. Es gibt sowohl etwas für die Fleischesser, als auch für die Vegetarier und Veganer. Es gab sogar etwas für mich als Veganer + glutenfrei. Hier musste ich nur immer Bescheid sagen, damit ich das Brot bekomme. 

Um über den Tag zu kommen, hat man sich einfach ein paar Brote geschmiert. Hier ist auf jeden Fall eine Brotdose von Vorteil. Generell benötigt ihr eignes Besteck, Geschirr und eine Flasche, die ihr immer wieder auffüllen könnt. Es gibt jederzeit gefiltertes Wasser, Tee und Kaffee. All das ist auch inklusive. 

Nach dem Frühstück am ersten Tag haben wir unsere Wetsuits bekommen. Als Tipp hier: falls ihr sehr empfindlich seid an den Knien, dann empfehle ich euch einen langen Wetsuit. Bei uns war das Wetter so gut, dass der Wetsuit nicht da war, um uns warm zu halten, sondern um uns vor der Sonne zu schützen und falls man hinfällt oder ein Board abbekommt zu schützen. 

Den Wetsuit den man erhält, behält man für die ganze Woche und muss diesen auch sauber machen und pflegen. 

Unsere Küche

Die Surfkurse finden meistens von 10 Uhr bis 18 Uhr statt – je nachdem wie viele Gruppen pro Lehrer an dem Tag Unterricht erhalten. Wir hatten nur einmal abends und sonst immer mit den ersten Kurs am Tag. In dem Surfcamp ist es so, dass wenn man Unterricht hat und noch Bretter oben stehen, dass man diese zur Stunde mit runternehmen soll. Bei fast 300 Personen im Camp kann das ja nicht so oft vorkommen – naja Pascal und ich durften von 5 Surftagen, 4 mal je 1 Board runtertragen beziehungsweise hochtragen 😂. Ohne Board ist man vom Camp aus in ca. 15 min an der Surfstelle. Mit Board braucht man ca. 30 min, denn man muss noch durch einen Fluss und für Leute mit kleinen Armen (so wie ich) ist es auch schwierig das Board easy zu tragen. 

Pure Surfcamps hat am Strand 2 Surfspots, wo unterrichtet wird. Ich war nur in South, deshalb kann ich nur darüber berichten. Wenn man am Strand angekommen ist und alle Sachen abgelegt hat und die Stunde anfängt, geht es erstmal los mit einem Aufwärmspiel. Wir hatten hier immer die zwei gleichen Lehrer zum aufwärmen. Nach dem Spiel, wird sich ordentlich gedehnt und an manchen Tagen noch Theorie erklärt. Von den 1 1/2 Stunden Surfkurs sind dann ca. 40 min weg. Dann geht es ab ins Wasser. Man hat übrigens normalerweise immer einen Surflehrer für die ganze Woche. Bei unserer Gruppe war das ein bisschen anders. Wir hatten in den 5 Surftagen 3 verschiedene Lehrer – aber an sich ist das kein Nachteil 🙂 

In den ersten 2 Tagen ist das Ziel, erstmal so viele Wellen zu nehmen wie möglich und zu versuchen aufzustehen. Das klappt bei manchen schneller, bei manchen nicht so schnell. Meiner Meinung nach ist das, vor allem als Anfänger, auch ganz stark abhängig von den Wellen und wie viel am Surfsport los ist (dazu später mehr). Nach dem surfen, gibt der Lehrer meist noch eine Rückmeldung und man geht wieder Richtung Camp und hat freie Zeit. Wie man diese freie Zeit füllen kann, lest ihr im nächsten Abschnitt. 

Abends gegen 19 Uhr gibt es dann das Abendbrot. Das Abendbrot ist meistens eine warme Mahlzeit und auch hier geht das Surfcamp auf die individuellen Unverträglichkeiten oder Lebensweisen ein. 

An manchen Tagen geht es abends mit den Leuten die Lust haben und einigen Mitarbeitern in eine Bar. Hier ist immer jeder eingeladen mitzukommen, aber die Preise sollen relativ hoch sein in der Bar für Alkohol. Wir waren nie dabei, weil der Tag meist so schnell rumging und wir irgendwann auch einfach kaputt waren, weshalb ich wenig dazu sagen kann. 

Beschäftigungsangebot:

Das Pure Surfcamp bietet mehrer Beschäftigungsmöglichkeiten an. Generell gibt es einmal den Playground. In Moliets besteht dieser aus einem Volleyball-Feld, einer Spielzeugkiste, einer Skaterrampe, Tischtennisplatten, einer Kletterwand und einem Gym. All diese Sachen darf man jederzeit bis 23 Uhr benutzen und sind natürlich alle kostenlos. Wenn man zum Beispiel gerne skaten oder klettern lernen will, helfen einem die Mitarbeiter auch jederzeit gerne. Es gibt übrigens auch einen Personaltrainer, der ist jedoch nicht immer so leicht zu finden. Aber falls man da einen Wunsch hat, wird man sicher gut beraten. 

Falls ihr hier mehr erfahren wollt ein Tipp: bald kommt ein Beitrag bei Pure Surfcamps von mir online über das Gym in Moliets. Wenn der online ist, verlinke ich den euch hier. 

Zudem bietet das Camp auch kleinere Aktionen an, wie ein Skatewettbewerb, Bartiken oder Stadtausflüge an. In Moliets gab es zwei Ausflüge. Einmal nach San Sebastian und einmal nach Biaritzz. Wir waren auch hier bei beiden Ausflügen nicht mit dabei, aber unser Zimmernachbar hat uns von beiden Ausflügen vorgeschwärmt und war total begeistert. An den Tagen, wo die Ausflüge sind, ist das Camp fast leer und es ändern sich auch die Uhrzeiten zum Essen. 

Also falls ihr Interesse habt, auch noch mehr zu sehen als nur Moliets, dann wären die Ausflüge sicher etwas für euch. 

Die Vor- und Nachteile zusammengefasst:

Ich hab jetzt viel allgemeines erzählt und von unserem Alltag. Jedoch möchte ich nochmal klar und deutlich ein paar Vor- und Nachteile nennen. 

Ganz klar war für mich das deutschsprachige Camp ein Vorteil. Vor allem, wenn ich alleine gewesen wäre, hätte ich mich gar nichts getraut im Camp. Dann natürlich, wie oben gennant, die kleinen Surfgruppen. Wir waren sogar nur 6 Leute in einer Gruppe und das ist wirklich angenehm. Leider kommt dann auch gleich dazu mein erster Nachteil: je nachdem wann man Unterricht hat, sind nicht nur die 3 Pure Surfkurse beim Abschnitt, sondern gerne mal 10 oder 12 Kurse. Dann befinden sich auf einem 100 min Abschnitt, ca 60-80 Anfänger und das sind dann nicht die besten Voraussetzungen. Auch an sich, hab ich manchmal die Zeit im Wasser, als etwas zu kurz angesehen, da man immer auf andere warten musste. 

Falls man abends noch die Kraft hatte, konnte man sich Surfboards nach der letzten Surfstunde ausleihen und bei guten Bedingungen alleine surfen. Pure hebt sich dadurch etwas ab, da andere Anbieter dies nicht zulassen. 

Die Ausflüge sind mit 25€ pro Person auch reaktiv günstig und sollen eine Menge Spaß machen. Was mir aufgefallen ist, dass an den Tagen, wo die Ausflüge waren, das Camp echt leer war. Daran hat man gemerkt, dass doch 300 Leute in diesem Camp untergebracht sind – Pure Surfcamps ist in Moliets einer der größte. Natürlich haben so viele junge Leute auch einige Vorteile. Vor allem wenn man alleine ist, kann man jede Menge neue Leute kennenlernen und viel unternehmen. Mir war es dann aber doch manchmal zu viel und zu unpersönlich. Zum Glück konnten wir uns ja ins Mobile Home zurück ziehen. 

Ein klarer Vorteil war natürlich auch der Nahe Strand. Es sind ca. 600 m bis man am Strand ist und baden kann. Wir haben diese Chance fast täglich genutzt und sind auf dem Rückweg immer einkaufen gewesen an der Promenade. Ich möchte jedoch einmal ansprechen, dass in Südfrankreich ziemlich starke Strömungen sind und das baden wirklich nur etwas ist für gute Schwimmer. 

Zuallerletzt ist mir das Gym auch positiv aufgefallen. Es ist zwar nicht mega groß, aber man kann doch einiges trainieren – zudem wird es doch regelmäßig genutzt von den Campern. 

Fazit:

Alles in allem war es ein super Surfurlaub in Südfrankreich. Gerade wenn man noch jünger ist (Durchschnittsalter war bei ca. 17 Jahren) und man alleine oder in einer Gruppe unterwegs ist, ist Pure Surfcamps genau das richtige. Wenn man jedoch die Reise schon auf sich nimmt, würde ich das nächste mal direkt 2 Wochen dort sein wollen, damit es mit dem surfen noch besser wird. So konnte ich zwar ein paar mal stehen, aber die Sicherheit hat manchmal noch gefehlt. 

Danke an Pure Surfcamps für den schönen Aufenthalt in Moliets. Es war ein toller Surfurlaub!

– PR-Reise / meine Meinung ist jedoch meine Eigene –

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