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Mikroplastik – Was ist das genau?

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Mikroplastik ist, genau wie Zero Waste, in aller Munde. Als ich das erste mal auf das Thema gestoßen bin, habe ich mich erstmal gefragt, was denn genau Mikroplastik ist. Ich habe sehr viel recherchiert, da es so viele unterschiedliche Quellen gibt.

Das Problem:

Mikroplastik sind feste, unlösliche, synthetische Polymere (Kunststoffe), die kleiner als 5 mm sind. Es gibt primäres und sekundäres Mikroplastik. Primäres Mikroplastik ist enthalten in vielen Produkten, die wir im Alltag kaufen. Zum Beispiel in Kosmetik als Bindemittel oder Füllstoff oder auch in Peelings. Leider ist Mikroplastik auch in Kleidung enthalten, da synthetische Fasern wie Plastik sind. Sie bestehen aus Erdöl, Kohle und Erdgas. Diese kleinen Teilchen werden beim Waschen rausgeschleudert und gelangen so ins Abwasser. Die Kläranlagen sind leider noch nicht so gut, dass Sie diese kleinen Teilchen alle auffangen können – und schon gelangt primäres Mikroplastik ins Meer! Falls Ihr hier etwas gegen tun wollt, empfehle ich euch den Wäschesack von Guppyfriend. 

Sekundäres Mikroplastik ist z.B. eine Plastikflasche, die nach mehreren Jahren sich langsam auflöst. Die größeren Teile werden immer kleiner und kleiner durch Witterung und Sonneneinstrahlung, sodass Sie irgendwann Mikroplastik sind. Man sagt zwar, dass Plastik sich nach ca. 450 Jahren auflöst, jedoch wird es immer nur kleiner!! Es löst sich nie auf! 

Man kann Plastik zwar verbrennen, aber das kostest auch Energie und dafür, dass Erdöl und Co für die Produktion verbraucht wurden, ist es nicht sinnvoll. 

Es heißt also, dass man wirklich versuchen sollte, Plastik zu vermeiden, denn es wird für immer hier auf unserer Erde sein!

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Quelle: bund.net (Ratgeber Mikroplastik in Kosmetika)

Warum ist Mikroplastik so gefährlich?

Es ist so gefährlich, weil Mikroplastik so leicht in die Meere gelangt und von da aus in die Tiere. 90% aller Seevögel haben schon Plastik im Bauch und sterben meistens daran. Aber auch viele Fische fressen das Mikroplastik und wir wiederum essen den Fisch (bzw. Ich nicht, aber viele Menschen). Leider ist es nicht nur das Mikroplastik selber, sondern die Schadstoffe, die sich and er Oberfläche vom Plastik binden. Diese Schad- und Giftstoffe sind fettlöslich und binden sich somit an das Tier. Wenn wir das Tier essen, gelangen diese Stoffe ebenfalls in unseren Körper! 

Mikroplastik im Hausstaub – WAAASSS???

Schottische Wissenschaftler fanden nun heraus, dass sich in Hausstaub eine Menge Mikroplastik steckt – um genau zu sein essen wir mit jeder Mahlzeit im Durchschnitt mehr als 100 Mikroplastik Partikel mit!

Die Wissenschaftler stellten Staubfallen aus und fanden heraus, dass nach 20 Minuten bereits 114 Plastikpartikel enthalten waren. Bei einer Muschel wären es gerade mal 2 Plastikpartikel (nach der selben Zeit) und das, obwohl der Ozean schon mit Plastik verseucht ist. 

Die Forscher schätzen unseren jährlichen Mikroplastikkonsum durch Hausstaub auf 13 731 bis 68 415 Mikroplastikpartikel.

Der Mikroplastik-Hausstaub kommt von synthetischen Stoffen, weichen Möbeln und Billigkleidung, die sich nach und nach zersetzen. Es gibt zwar noch keine genau Aussage, wie schädlich das Ganze für unseren Köper ist, jedoch sind sich die Wissenschaftler einig, dass es nicht gut sein wird. 

Was kann ich gegen Mikroplastik im Hausstaub tun?

Verbanne so gut es geht synthetische Fasern und verwende den Guppyfriend Waschbeutel. Gut wäre es auch, wenn man keine Billigmöbel mehr kauft, die mit Plastik überzogen sind. Sprich eher mal ein Echtholzregal kaufen, statt dem Billiregal. 

Sonst hilft nur noch regelmäßig Staub wissen – vor allem in der Küche!

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Quelle: bund.net (Ratgeber Mikroplastik in Textilien)

Wo ist den Mikroplastik überall drin?

Es gibt eine Liste vom BUND, wo viele Produkte aufgelistet sind, die Mikroplastik enthalten. Mich hat es sehr erschrocken! Selbst Firmen, die keine Tierversuche anwenden, wie CD oder The Body Shop, stehen auf der Liste. Damit hätte ich echt nicht gerechnet. Das Nivea draufsteht, wundert mich nicht, aber bei den Firmen, die keine Tierversuche anwenden, hätte ich nicht gedacht. Es zeigt mir, dass man wirklich immer kontrollieren muss, was man kauft. 

Am besten könnt Ihr das mit der App “Codecheck” checken. Einfach das Produkt abscannen und schon hat du dir Info, ob Mikroplastik enthalten ist.

Was kann man tun?

Lade dir die App “Replace Plastik” oder “Codecheck” herunter und scanne deine Produkte immer. Falls eins dabei ist, wo Mikroplastik enthalten ist, versuche eine plastikfreie Alternative zu finden. Da gibt es auch eine Menge versprochen!
Am besten wäre es natürlich, wenn man sich seine Kosmetikartikel selber herstellt oder im Unverpackt Laden kauft, wo man sicher sein kann, dass kein Mikroplastik enthalten ist.
Schaut euch Dokus an, wie “A plastic 
Ocean”, denn nur so eignet Ihr euch wissen an und könnt diese verbreiten!

Achtet Ihr auf sowas?

Eure Caro❤️

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