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Mein Halbmarathon – Erfahrung, Ablauf, Gefühle

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Über eine Woche ist es nun her – der Halbmarathon. Es war echt ein Erlebnis! Aber es ist ja nicht nur der Tag an sich, der so besonders ist, sondern auch die ganze Zeit während der Vorbereitung.

Als ich mich entschlossen habe am Halbmarathon teilzunehmen, hätte ich nicht gedacht, dass ich während des Trainings so schnell laufen könnte, weshalb ich mich  letzten Startblock angemeldet habe.

Ich habe ab letztes Jahr November richtig angefangen mit dem Training. Anfangs bin ich oft 10 km gelaufen und habe mich von Lauf zu Lauf gesteigert – Zeit und Strecke. Dann hätte ich Anfang des Jahres ziemliche Probleme mit meiner Hüfte, weswegen ich zwei Wochen pausieren musste.

Im Februar fing ich wieder an und konnte die 17 km sogar noch mit ner 5er pace laufen!

Ab dem Zeitpunkt war ich auch 2 mal die Woche laufen. Mitte März war es denn endlich soweit: ich habe die 21 km geschafft! Ich war echt stolz auf mich. Danach habe ich die Zeit noch trainiert. Ich wollte den Halbmarathon unter zwei Stunden schaffen.

Mein letztes Training vor dem Halbmarathon lief auch so super – eine pace von 4:48! Yes!

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Ich dachte jetzt könnte nichts mehr schiefgehen am Tag des Halbmarathons. Mh ja ganz perfekt war es dann doch nicht.

Erstmal fing es damit an, dass ich versucht habe, meinen Startblock zu ändern, weil ich im Startblock F eingeteilt war (2:14 und höher). Dies ging leider nicht und das heißt, dass ich beim Halbmarathon alle überholen musste.

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Am 2. April war es soweit. Der Halbmarathon stand vor der Tür. Ich habe mit meiner Mama morgens erstmal verzweifelt versucht irgendwo Frühstück zu essen. Das war gar nicht so einfach auf einen Sonntag. Ich war auch etwas aufgeregt, jedoch habe ich mich auch darauf gefreut!

Ich bin in den Startblock und um 10:30 war es so soweit. Ich war mental super darauf eingestellt und wusste, dass ich es schaffe. Ein großes Dankeschön geht einmal an die Leute, die alle angefeuert haben und Musik gespielt haben. Ein weiteres Dankeschön geht an die Wasser- und Essensstationen, die Freiwillige bedient haben.

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Outfit von https://www.stadium.de

Bis Kilometer 19,5 km war alles perfekt. Ich war zu dem Zeitpunkt bei einer Zeit von 1:42, obwohl ich in Ruhe getrunken und gegessen habe. Doch dann ist das passiert, wovor ich am meisten Angst hatte – ich bin umgeknickt! Ich saß 20 min am Rand, da ich mich überhaupt nicht bewegen konnte, da ich voll auf meine Hüfte gefallen bin, mit der ich sowieso schon zu kämpfen hatte.

Als ich wieder einigermaßen konnte, bin ich losgelaufen und habe Flori und Carina getroffen und wir sind zusammen ins Ziel.

 

Mein persönliches Ziel von unter zwei Stunden habe ich somit bei dem Lauf nicht geschafft.

ABER: ich weiß, dass ich es im Training geschafft habe. Das ist für mich persönlich ein Erfolg.

Ich würde es wieder machen und möchte auch einen Marathon noch laufen (vielleicht in 2-3 Jahren).

Zum Schluss möchte ich euch nochmal danken, für die ganze Unterstützung und lieben Worte. Ihr seid toll!

Eure Caro

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Outfit von https://www.stadium.de

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